Die Krka entspringt bei Knin am Fusse des Dinara Gebirges und ist der bedeutendste Fluss Mitteldalmatiens.
Bis sie in die Adria fliesst, hat sie bereits 72 km und ein Gesamtgefälle von 242 m hinter sich. Insgesamt 7 Wasserfälle aus
Kalkstein/Travertin liegen auf ihrem Weg. Der Bilusica buk hat eine Höhe von 22,4 m, der Briljan 15,5 m. Die Manojlovacki
Slapovi, eine Reihe von Wasserfällen, haben eine Gesamthöhe von 59,6 m und die Hauptstufe 32 m. Weiter folgt der
Rosnjak mit 8,4 m und der Milijacka slap mit 23,8 m. Der Roski slap hat eine Höhe von 25,5 m und der wohl bekannteste
Wasserfall, der Skradinski buk besteht aus 17 Stufen mit einer Gesamthöhe von 45,7 m.
Die Gesamtfläche des Nationalparks beträgt 111 qkm.

860 Pflanzenarten, 18 Fischarten, die Vielzahl der Vögel und Reptilien (222), der seltene Otter sowie die 18 Arten der gefährdeten
Fledermäuse machen diesen Nationalpark äussert wertvoll.

Viele Kulturdenkmale befinden sich entlang der Krka. So finden sich Reste aus prähistorischer Zeit und alte Festungen.
Ausserdem das Kloster „Krka“ mit seinen Katakomben, zu dem man bequem mit dem Boot von der Anlegestelle Roski slap
(Eingang 3 mit Parkplatz oberhalb des Wasserfalls) fahren kann.
Unterhalb des Roski slap fliesst die Krka durch ein enges Tal, das sich später zum Visovac-See öffnet, in dem das gleichnamige
Kloster auf einer kleinen Insel liegt. Auch dieses Kloster kann bequem mit einem der Schiffe, die von der Anlegestelle Skradinski buk
(oberhalb des Wasserfalls) ablegt, erreicht werden.

Skradinski buk
Der meisst besuchte Teil des Nationalparks ist das Areal um den Skadinski buk. Dieses erreicht man z.B. durch den Eingang 1
(Lozovac). Am dortigen Parkplatz warten Busse, die zum Parkeingang hinunter fahren. Der Ausblick auf die Krka bei dieser
Busfahrt ist fantastisch. Den Eingang 2 erreicht man mit Schiffen, die von Skradin aus die Krka hoch fahren.

Rund um den Skradinski buk führen Wege und Holzstege. Ausserdem befindet sich dort eine ethnografische Ausstellung mit
Wassermühlen, Walkmühlen und Spülkörbe. An Webstühlen wird die Webtechnik vorgeführt.
Natürlich fehlen auch Souveniershops und Lokale nicht. Unterhalb des Wasserfalles ist auch in einem abgesperrten Bereich das
Baden erlaubt, aber während der Sommermonate fühlt man sich dort wie in einem überfüllten Freibad
Die Eintrittspreise, die nach Jahreszeiten und Alter gestaffelt sind, sowie weitere Informationen findet man auf der offiziellen
Internetpräsenz des *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar. Bitte registriere Dich, oder logge dich ein. ***
Quelle: Prospekt des NP und eigene Erinnerungen
Grüsse Claudia




